Die hohen Anforderungen an eine unterbrechungsfreie Stromversorgung lassen Unterbrüche nicht zu. Deshalb müssen Mitarbeitende bei Erweiterungen, Reparaturen und Änderung von elektrischen Anlagen oft unter Spannung (AuS) arbeiten. Arbeiten unter Spannung gilt gemäss EKAS Richtline 6508 als gefährliche Arbeit. Für diese Tätigkeiten ist eine Spezialausbildung und das regelmässige Aktualisieren der Kenntnisse nach Starkstromverordnung, Art. 76 verbindlich vorgeschrieben.
Insbesondere bei Arbeiten an Starkstromanlagen unter Spannung kann es durch menschliche Fehler, technische Unzulänglichkeiten oder organisatorische Schwachstellen, zu schweren Unfällen kommen. Um diese Gefährdungen zu verhindern, sind Unternehmer und ihr Führungsteam aufgefordert, für die Durchführung dieser Arbeiten besondere Vorkehrungen / Massnahmen zu treffen.

Wie erfolgt die Selektion dieser Mitarbeitenden? Was sind die organisatorischen Massnahmen für AuS? Wie erstelle ich einen Arbeitsauftrag? Braucht es Arbeitsanweisungen? etc.
Im Kurs finden Sie Antworten auf diese Frage rund um die Vorgaben und Administration bei  Arbeiten unter Spannung.

Bei Arbeiten an Starkstromanlagen unter Spannung gibt es durch korrekte Umsetzung der ausgebildeten Spezialtätigkeit, technisch einwandfreien Hilfsmittel und organisatorisch optimierten Abläufen keine Unfälle. Unternehmen und ihr Führungsteam treffen für diese Arbeiten Vorkehrungen und Massnahmen.

Aktiver und interaktiver Erfahrungsaustausch rund um die Aufgaben bei der Arbeitsmethode 3 nach SN EN 50110

Programminhalt / Lernziele
▪ Umsetzung der relevanten Vorschriften im AuS-Alltag
▪ Arbeiten unter Spannung => Richtig / Falsch?
▪ Eignung der Mitarbeitenden, auf was kommt es an
▪ Austausch zu Arbeitsaufträge / Arbeitsanweisungen